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Albanien – Kosovo – Mazedonien Tag 8 – 09. September 2018

Tag 8 – Llogara-Nationalpark

Dichte Nadelwälder und traumhafte Strände 

Einzigartige Ausblicke gewährt uns auch an diesem Tag der Ölagora-Nationalpark. Bei der eindrucksvollen mittelschweren Wanderung durch den dichten Nadelwald bekommen Sie sicherlich auch ein paar der dort beheimateten Bergziegen zu sehen. Viele großartige Fotos lassen sich dank der Kombination von traumhaften Stränden vor der bezaubernden Bergkulisse des Nationalparks machen. Einmal mehr haben Sie am Nachmittag frei, so dass Sie hier beispielsweise weitere Spaziergänge unternehmen können. Unser Bus bringt Sie aber auch nach Therme oder Orikum zum schönen Badestrand.
Aktivität: Gehzeit 4 - 4,5 Std. (7km ↑ 400m ↓ 600m) 
Fahrstrecke: 30 km | Übernachtung: Alpin*** im Llogara-Nationalpark | Mahlzeiten: F

Nationalpark Llogara

Der Nationalpark Llogara (Parku Kombëtar Llogara) ist nicht besonders groß, aber bietet schon allein von der Nationalstraße SH8 grandiose Blicke über das Ionische Meer bis nach Korfu. Auf dem kurzen Stück der Nationalstraße im Nationalpark gibt es viele Übernachtungsmöglichkeiten. Vom zentralen Parkplatz, an dem die meisten Hotels stehen, sind Fußwanderungen in den Park möglich.

Ansage der Fotografin: Steh nicht so da wie ein Fußballer!

Direkt am Llogara-Pass starten die Wanderungen zu den Gipfeln des Küstengebirges. An Bunkern vorbei schlängelt sich der Weg die Bergflanke hinauf. Die Wanderung ist anfangs nicht besonders reizvoll, zumal laut Programm dichte Nadelwälder unseren Weg säumen sollten. Wir stolperten dagegen über eine Schotterstraße entlang einer eher steppenartigen Landschaft aufwärts. Der Blick auf das Ionische Meer und Korfu entschädigen ein wenig. Auch bei hohen Temperaturen sollte man den Wind nicht unterschätzen, so war ich froh, dass ich meine Fleecejacke dabeihatte.

Vergleichbar mit den bisherigen Wanderungen ist die heutige nicht. Mir haben die Wanderungen in den Alpen eindeutig besser gefallen. Immer nur den Blick auf’s Meer ist mit Dauer etwas eintönig. Abwechslungen sind relativ rar. Zwischenrast haben wir an einem Regenrückhaltebecken gemacht. Dort wimmelte es nur so von Fröschen oder Kröten. Ein kurzer Chat mit meinem Cousin, dann kam die Bestätigung: es sind Gelbbauchunken.

Der weitere Weg wurde dann zunehmend abwechslungsreicher. Besonders die Stelle mit den zugewachsenen Farnen hat mich fasziniert. Man kam sich vor wie in grauer Vorzeit…

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Mit dem Bus fuhren wir an den Strand nach Orikum.  Leider nicht der beste Ort um den Nachmittag am Strand zu verbringen. Tags zuvor sind wir durch Vlorë gekommen. In direkter Nähe der Stadt gibt es mehrere Strände die einladender wirkten. Wir hatten gestern ja dort Halt gemacht. Weiterer positiver Aspekt wäre gewesen, dass die, die nicht 3-4 Stunden am Strand liegen wollten, in die Stadt hätten gehen können. Wenn ich gestern schon nicht baden wollte, so erst recht heute nicht. Während der Rest der Truppe noch ein Mittagessen einnahm, erkundete ich die Umgebung, fürs Mittagessen war es mir zu spät…

Am Strand entlang hatte ich die Hoffnung bis nach Vlorë laufen zu können, wurde jedoch nach kurzer Zeit schon ausgebremst. Ein Zufluss zum Meer versperrte mir den Weg, zu tief zum Durchlaufen. Ich hatte die Hoffnung, wenn ich ins Landesinnere gehe auf eine Brücke zu stoßen, war aber leider nicht so. Über Umwege bin ich am Ortseingang von Orikum gelandet. Da ich eh noch Geld abheben wollte, nutzte ich dort die Möglichkeit an einem der Bankautomaten. Viel zu sehen gibt es in dem Örtchen nicht. Auch der Weg in die andere Richtung endet abrupt nach kurzer Zeit. Die albanische Marine versperrt den weiteren Weg. Irgendwie hat man dann doch die Zeit todgeschlagen und es ging zum Hotel zurück.

Am Abend wollten wir nicht schon wieder im hoteleigenen Restaurant essen, es gab ja genug Alternativen. Die erste erwies sich jedoch als Reinfall. Die Bedienung sprach nur gebrochen englisch und der “Chefkoch” verweigerte sich bei unserer Bestellung. Nudelgerichte würde er erst ab 5 Portionen zubereiten, da wir nicht alle Pasta essen wollten, hat sich der Aufenthalt dort somit erledigt. Im Nachbarhotel waren alle Tische im Innenraum belegt, draußen war’s einigen zu kalt. Aber auf Nachfrage wurde für uns der Frühstücksraum geöffnet und eingedeckt. So wurde es doch noch ein gemütlicher Abend, der dann noch mit dem einen oder anderen Raki in unserem Hotel endete. 

Am nächsten Tag eine weitere Gelegenheit für mich, doch noch ins Wasser zu kommen. Die albanische Reviera ruft. Aber zuvor noch etwas Kultur – Butrint als UNESCO-Weltkulturerbe.

Veröffentlicht in Albanien 2018 Gruppenreisen

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