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Albanien – Kosovo – Mazedonien Tag 4 – 05. September 2018

Tag 4 – Valbona – Kukaj – Valbona

Back to Albania! 

Bevor wir uns vom Kosovo verabschieden, besichtigen wir nach etwa einer Stunde Fahrtzeit das mittelalterliche serbisch-orthodoxe Decani-Kloster. Kurz darauf überqueren wir wieder die Grenze und erreichen schließlich das albanische Bergdorf Valbona inmitten der albanischen Alpen - wir erleben idyllisches Dorfleben in einmaliger Natur. Unsere Gastfamilie versorgt uns mit einem Lunchpaket, dann steht die nächste mittelschwere Wanderung an. Wir wandern auf malerischen Wegen zum Dorf Kukaj, wo sich wunderbare Ausblicke darbieten. Nach dem Wiederabstieg bleibt Zeit, um durch das Dorf zu schlendern und vielleicht die eine oder andere Bekanntschaft zu machen. Am Abend werden wir von unseren Gastgebern bekocht wie "bei Muttern".   
Aktivität: Gehzeit 3 - 4 Std. (8km ↑ 160m ↓ 160m) 
Fahrstrecke: 100 km | Übernachtung: Margjeka Guesthouse in Valbona | Mahlzeiten: F,M,A

Am Frühen Morgen ging es zum nächsten UNESCO-Weltkulturerbe – dem serbisch-orthodoxen Decani-Kloster. 2004 wurde das Kloster von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Wegen der rechtlich unklaren Situation des Kosovo und der schwierigen Sicherheitslage wurde es gleichzeitig auf der Roten Liste des gefährdeten Welterbes eingetragen.

Das Kloster, in dem während des Kosovo-Krieges Serben, Kosovo-Albaner und Roma Zuflucht gefunden haben sollen,  soll seit der Ankunft der KFOR im Kosovo 1999 viermal Ziel von Mörserattacken geworden sein (sechs Granaten im Februar 2000, neun im Juni 2000, sieben am 17. März 2004 und eine weitere am 30. März 2007). Derzeit wird das Kloster von italienischen und rumänischen KFOR-Truppen bewacht.

Eintritt wird nicht verlangt, aber man muss die Reisepässe abgeben. Und unter Umständen erlebt man eine böse Überraschung. No Shirts, no Shorts! Ist wohl neu, unser Reiseleiter wusste nichts davon. Ich hatte natürlich meine Shorts an und wurde aufgehalten. Alternative: umziehen, ich hatte aber keine lange Hose im Tagesrucksack. Also blieb mir nur der Blick von draußen. Weitere negative Begleiterscheinung: keine großen Kameras! Handys sind erlaubt – versteh es wer will… Tim, unser Fahrer bot mir noch seine Jeans, aber da hatte ich doch meinen Stolz. So beobachtete ich das Treiben von draußen. Hätte ich mal meinen Sarong aus Sri Lanka doch mitnehmen – wäre bestimmt ein lustiger Anblick geworden.

Nach einem kurzen Stop in Decani zum Einkaufen ging es wieder in Richtung Albanien. Unterwegs legten wir immer mal wieder einen oder anderen Fotostop ein.

Nach dem Einschecken stand noch eine kurze Wanderung auf dem Programm. Das Wetter ließ aber zu wünschen übrig. Zeit die Regensachen auszupacken. So verkürzte sich die Wanderung dann auch, während der Rest der Truppe auf einen Kaffee in einem kleinen Bauernhof einkehrte, bin ich noch für eine halbe Stunde alleine weitergewandert. War auch mal schön, alleine im Regen, Zeit zum Nachdenken und Runterkommen. Wäre gerne noch weiter, wollte die anderen aber nicht warten lassen. Übrigens Kaffee gab’s nicht, nur Kaltgetränke!

Wir sind dann wieder zurück zum Bus. Auf die kurze Rückfahrt zum Hotel habe ich verzichtet und bin mit Annette zu Fuß zurück. Die Bilder vom Kloster und der Wanderung sind dankenswerter Weise von Annette.

Morgen dann die “Königswanderung” – hoffentlich wird das Wetter etwas besser…

Veröffentlicht in Albanien 2018 Gruppenreisen

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