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Albanien – Kosovo – Mazedonien Tag 3 – 04. September 2018

Tag 3 – Rugova – Peja

Durch die spektakuläre Schlucht

Heute schnüren wir endlich die Wanderschuhe. Dafür erwandern wir wir mit der spektakulären Rugova-Schlucht einen der bekanntesten und schönsten Orte im Kosovo. Wir fahren erst 1 Stunde zum Ausgangspunkt der Schlucht beim Dorf Liquenat, bevor wir ein Stück durch die Schlucht laufen und schließlich hinaufsteigen, um zu zwei versteckten, idyllischen Seen zu trekken. An einem schönen Aussichtspunkt picknicken wir mit einer im Reisepreis eingeschlossenen Lunchbox. Auf dem Weg zurück besichtigen wir das orthodoxe Kloster von Peja, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Der Abend gehört Ihnen! 
Aktivität: Gehzeit 4,5 - 5 Std. (15km ↑ 450m ↓ 450m) 
Fahrstrecke: 130 km | Übernachtung: Karagaq∗∗∗ in Peja | Mahlzeiten: F

Heute zeigt sich das Wetter wieder von seiner besten Seite. So ging es nach dem Frühstück auf zur ersten Wanderung in die Rugova-Schlucht. Die Holzhäuser in dem Dörfchen Liquenat erinnern eher an Tirol als an Albanien bzw. den Kosovo. Man merkt, dass man versucht das Gebiet touristisch zu erschließen.

Begleitet von 2 Führern begaben wir uns auf die Wanderung. Als Einstimmung auf die kommenden Tage gut geeignet, so konnte man sich dran gewöhnen in der freien Natur zu laufen. Schnell trennte sich die Spreu vom Weizen, jeder musste erst mal sein eigenes Tempo finden. Ich kenne das aus früheren Reisen. 

Anfangs noch Mischwald ging dieser schnell in Nadelwald über und schließlich wurden selbst Nadelbäume rar. Eine interessante Wanderung, immer wieder blieb man stehen, sei es zum fotografieren oder einfach um die Natur zu genießen. 

Die beiden Bergseen waren schön, haben mich aber so vom Hocker gehauen. Die Gegend scheint ein beliebtes Ausflugsziel zu sein mit all den negativen Begleiterscheinungen. Man mach Picknick und lässt den Müll einfach liegen. Das trübt die Freude einwenig und für einen Nationalpark nicht förderlich.

Rechtzeitig zur Mittagszeit waren wir wieder am Ausgangspunkt und konnten uns am von Bruno zubereiteten Buffet stärken. So langsam muss ich mich an Tomaten gewöhnen….

Zweiter Programmpunkt war das orthodoxe Kloster von Bejah, welches zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. War das Wetter den ganzen Tag über sehr sonnig so trübte es sich nun ein und erste Regentropfen fielen.

Orthodoxes Kloster – da klingeln bei mir die Alarmglocken. War den ganzen Tag in kurzen Hosen unterwegs, eine Wohltat zum steifen Büroalltag. Kurzer Blick – kein Verbotsschild, prima! Nur die Damenwelt musste sich bedeckt halten. Fotografieren auf dem Gelände erlaubt, nur im Inneren darf nicht fotografiert werden. Selbst ein Versuch aus 10 Meter Entfernung durch die offene Tür ein Foto zu schießen, wurde strikt unterbunden… Okay, so sind nun mal die Regeln.

Wir wurden mit Kopfhörern ausgestattet und konnten uns frei bewegen. Mittels Zahlencode wurden Informationen in deutscher Sprache bereitgestellt. Kennt man ja mittlerweile aus vielen Museen. Am Ende gab es im Andenkenladen sogar noch einen Schnaps! Ich hätte mir allerdings gewünscht es gäbe mehr Postkarten mit den Fresken und Bildern, die Auswahl war leider sehr begrenzt. 

Gestern waren wir mit Bruno unterwegs, heute zogen wir auf eigene Faust los und haben ein nettes Lokal gefunden. Ich hatte Hähnchenfilet mit Käse überbacken – das beste Gericht auf der ganzen Reise! Auch wenn ich darauf lange warten musste, aber daran musste ich mich im Verlaufe der Reise gewöhnen. Egal was man(n) bestellt, ich bekam fast immer als Letzter das Essen! Hatte schon überlegt, mich selbst mit Proviant für die nächsten Tage zu versorgen… 

Herzlichen Dank an Annette für die beiden tollen Bilder! Das Copyright liegt bei ihr.

Veröffentlicht in Albanien 2018 Gruppenreisen

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