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Sri Lanka – Tag 17 – 15. November 2017

Tag 17 – In den Süden

Es geht weiter in Richtung Süden. Wir machen einen Zwischenstopp in Buduruvagala und besichtigen dort die Buddha-Statuen mitten im Dschungel. Anschließend passieren wir die Naturreservate Weerawila und Yala, bis wir schließlich am Nachmittag unsere Unterkunft in Tissamaharama erreichen. Das Hotel liegt eingebettet in die Natur und verfügt über eine herrliche Poolanlage. Hier können wir abschalten und den Rest des Tages die Seele baumeln lassen.   
Fahrstrecke: 150 km | Übernachtung: Hotel Hibiscus Garden★ oder The Rain Tree Hotel in Tissamaharama | Mahlzeiten: F

Nochmal einen herrlichen Sonnenaufgang und das tolle Panorama genießen. An die Zeit in Haputale werde ich mich gerne erinnern. Nachdem die Koffer verstaut waren, konnten wir im Bus unsere Plätze einnehmen: Eines war heute anders. Neben den obligatorischen Hibiskusblüten war der Bus mit Luftballons geschmückt. Stephanie hatte Geburtstag! 

Erster Zwischenstopp auf der Fahrt in den Süden war eine örtliche Töpferei. Hier konnte dem Herstellungsprozess von Anfang bis Ende verfolgen. Wer wollte, konnte hier vor Ort gleich einen Tontopf erwerben.

Weiter ging die Fahrt zum Diyaluma-Wasserfall. Mit 200 m ist er einer der höchsten Sri Lankas, auch wenn der Wasserfall an sich eher schmal ist und sich in der Trockenheit auf nicht viel mehr als ein Rinnsal reduziert. Trotzdem ist der Ausflug allein schon wegen der landschaftlichen Reize lohnenswert. Für Erfrischung ist ebenfalls gesorgt.

Radhnajake unser Fahrer und Vinod unser Second Driver

In den vergangenen Tagen wurde Vinod, unser Beifahrer, immer wieder von Chameera hochgenommen, weil ihn seine Freundin vor kurzem verlassen hatte. Also kam Christiane auf die Idee den armen Kerl ein wenig aufzumuntern. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er alles verstanden hat, aber lustig war es allemal. Und auch wenn es vielleicht nicht für die Charts reicht, ich fand’s toll!!!

Ungefähr 5 km südlich führt eine schmale Straße zu den geheimnisvollen Steinreliefs Buduruwagala. Die Steinbilder wurden in einen Granitfelsen geschlagen, der in einer für die Trockenzone typischen Landschaft liegt.

Insgesamt handelt es sich um sieben Figuren. Sie werden von einem stehenden Buddha in der Mitte dominiert, der mit fast 17 m der größte auf der Insel ist, flankiert wird er von zwei Dreiergruppen mit mahayana-buddhistischen Bodhisattvas. Wahrscheinlich wurden die Figuren zwischen dem 9. Und 10. Jh. Geschaffen, als der Mahayana-Buddhismus im Reich von Anuradhapura großen Einfluss ausübte. Der stilistisch deutlich abweichende Buddha wird auf das 4. Jh. datiert.

Vom Betrachter aus gesehen linker Hand wird die Dreiergruppe in der Mitte von dem weißgetünchten Bodhisattva des Mitgefühls, Avalokteshvara, bestimmt. Ihm zugeordnet sind Tara, die aus einer von Avalokteshvara vergossenen Träne des Mitleids entstandene „Retterin“ (rechts), und vermutlich Sudhanakumara, einem nach Weisheit strebenden Bodhisattva (links). In der Mitte der rechten Dreiergruppe steht der gekrönte zukünftige Buddha Maitreya (oder der Bodhisattva Manjusri), flankiert zur Rechten von dem Bodhisattva Vajrapani mit dem Diamantzepter – er ist vor allem im tibetischen Buddhismus als Wächter der Lehre von Bedeutung – und zur Linken von einer nicht klar identifizierbaren Figur. (Quelle: Stefan Loose Travel Handbücher – Sri Lanka)

Im Anschluss an die Besichtigung fuhren wir zum Elefanten-Waisenhaus „Elephant Transit Home“ im Uda Walawe-Nationalpark. Hier werden junge, mutterlos gewordene Dickhäuter aus der südlichen Inselregion aufgepäppelt. Wenn sie vier oder fünf Jahre alt sind, werden die Kleinen wieder ausgewildert. Im Gegensatz zum Pinnawala Elephant Orphanage sieht man die Elefanten hier nur aus der Ferne. Von einer Aussichtsplattform kann man sie beobachten. Der Besuch lohnt sich vor allem zur etwa 20-minütigen Fütterung um 9, 12, 15 und 18 Uhr.

auch durch Landminen verletzte Tiere werden hier gepflegt, da sie in freier Wildbahn keine Chance zum überleben hätten

Unser heutiges Tagesziel ist Tissamaharama. Uns wurde ein grandioser Ausblick bei einem fantastischen Sonnenuntergang versprochen. Und so war es auch: Mit einem Cocktail in der einen und der Kamera in der anderen Hand konnte man diesen Ausblick voll genießen. Beim Abendessen wartete das Hotelpersonal noch mit einer besonderen Überraschung auf. Erst dachte ich an einen Stromausfall, aber dann kam das „Happy Birthday to you…“. Eine wirkliche nette Überraschung!

Morgen dann noch Tempel, d.h. Schultern bedeckt und angemessene Bekleidung –> also kommt der Sarong wieder zum Einsatz. Am Nachmittag dann die letzte Safari im Yala-Nationalpark, der die höchste Leopardendichte der Welt aufweist. World Insight sagt: Vielleicht haben auch Sie hier das Glück einen zu entdecken! Mal sehen…

 

Veröffentlicht in Gruppenreisen Sri Lanka 2017

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