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Sri Lanka – Tag 16 – 14. November 2017

Tag 16 – Wundervolle Berglandschaften

Haputale ist en Bergerholungsort umgeben von üppiger Vergatation, Pinienwäldern, Wasserfällen und Bächen. Nach dem Frühstück steigen wir in den Zug und fahren von Haputale bis Idalgashinna, das sich hoch auf einem Bergplateau des Haputale-Gebirges befindet, fast abgeschlossen von der Außenwelt. Unsere heutige ca. 10 km lange, leichte Wanderung führt uns in ca. 5 Stunden durch die herrliche Berglandschaft, vorbei an Teeplantagen und abgelegenen Dörfern. Eines der Highlights auf der Strecke ist der Bambarakanda-Wasserfall, Sri Lankas höchster Wasserfall mit fast 250 m Höhe. Springen Sie in den natürlichen Felsen-Pool an der Unterseite des Wasserfalls - ein unvergessliches Erlebnis. Die frische Luft macht hungrig und so erwartet uns noch eine Einladung zum Picknick bei einer einheimischen Familie nahe des Wasserfalls. Dann bringt uns der Bus zu unserem Hotel zurück. Der Nachmittag gehört bis zum Abendessen Ihnen - vielleicht zieht es Sie ja noch mal in den kleinen Ort oder Sie legen einfach die Füße hoch und genießen die Ruhe.  
Fahrstrecke: 10 km | Übernachtung: Hotel Olympus Plaza in Haputale | Mahlzeiten: F,M,A

„no gain without pain“ – das könnte auch Motto für den heutigen Tag dienen, stand doch eine längere Wanderung an. Doch dazu später mehr. Unser Hotel, das Olympus Plaza, liegt etwas oberhalb von Haputale mit einem herrlichen Blick nach Nordost und Südwest. Schön anzusehen der Sonnenaufgang, wenn sich die Sonne langsam über die Bergkette schiebt und die warmen Sonnenstrahlen den Nebel aus den Tälern vertreibt.

Nach dem Frühstück ging es mit einem einheimischen Führer zur nahe gelegenen Bahnstation. Der Weg führt direkt entlang der Schienen. Was in Deutschland sofort die örtlichen Sicherheitskräfte auf den Plan rufen würde, ist in Sri Lanka Alltag und gängige Praxis.

Am Bahnhof wurde man wieder in die früheren 70er-Jahre zurückversetzt. Während zu Hause alles digitalisiert ist, herrscht hier noch Handarbeit vor. Die Fahrkarten werden am Schalter ausgegeben und der einfahrende Zug mittels Glocke angekündigt. In den Zug steigt man nicht ein, man erklimmt ihn. Die Türen sind nicht ebenerdig, das Einsteigen mit Gepäck dürfte etwas schwierig sein. Für Europäer eher ungewohnt, für die Singhalesen Alltag.

Die Fahrt – leider nur eine Station – war schon etwas Besonderes. Die Türen ließen sich während der Fahrt öffnen und so konnte man gut filmen und fotografieren. Vorsicht war dennoch geboten.

Am Ausgangspunkt unserer Wanderung erstanden wir noch schnell ein paar Kleinigkeiten, die wir den Kindern in der örtlichen Schule und im Kindergarten überreichen wollten. Neben Bleistiften, Malhefte gab es leider keine, wurden Süßigkeiten und Haargummis gekauft. Man hätte sich mal besser in Deutschland drauf vorbereitet (Christiane hatte es gemacht). Dennoch freuten sich die Kinder über die willkommene Abwechslung.

Durch endlose Teeplantagen ging es auf und ab. Die Wanderung an sich war nicht aus meiner Sicht nicht besonders anstrengend. Auf einen sicheren Stand musste man dennoch achten. So kam es doch wieder zu zwei kleineren Unfällen, die aber sofort umfassend medizinisch versorgt wurden. Fehlte nur noch der Gipsverband…

Je länger sich die Wanderung hinzog, umso größer wurde der Abstand in der Gruppe. Das leidliche Problem, wenn nicht alle die gleichen konditionellen Voraussetzungen mitbringen. Anstatt die „Schwächsten“ das Tempo bestimmen zu lassen, marschierten vorneweg die Schnellsten. Bei den Pausen wurde dann auch nur solange gewartet bis der Rest aufgeschlossen hatte, das ergab kaum Erholungspausen für die Letzten. So drohte die Stimmung langsam zu kippen.

Für den letzten größeren Anstieg (3 km) wurde dann der Bus geordert. Von 16 Teilnehmern nahmen 11 das Angebot an. Für mich kam das nicht in Frage, das letzte Stück wurde auch noch geschafft. War danach zwar durchgeschwitzt, aber nicht übermäßig erschöpft. Ich hätte mir bloß ein trockenes T-Shirt anziehen sollen, es rächte sich 2 Tage später mit einem kleinen Schnupfen…

Das Mittagessen nahmen wir an einer kleinen „Imbiss-Bude“ ein. Frisch gekocht und zubereitet, war es wie immer sehr köstlich. Anschließend ging es dann zum eigentlichen Ziel der Wanderung: der Bambarakanda-Wasserfall. Auch wenn im Prospekt stand, man könnte dort baden, zeigte sich vor Ort, dass dies nicht möglich war. Zurück ging es dann die ganze Strecke mit dem Bus nach Haputale.

Im Hotel gab es dann erstmal ein kühles Bier zur Erfrischung. Am Nachmittag unternahm ich noch mal einen kurzen Spaziergang in die Stadt. Aber die Stadt hat einfach nichts zu bieten, so dass ich mich kurze Zeit später wieder auf den Rückweg machte.

der örtliche Doktor
der örtliche Bäcker
der OBI …
so sieht dann der Sonnenuntergang aus…

Morgen geht es dann weiter Richtung Süden. Der nächste Buddha wartet und wir besuchen das Elefanten-Waisenhaus in Uda Walawe. Die Programmänderung kostet zwar extra (1500 Rupien für Eintritt und Sprit), machen wir aber gerne…

 

 

Veröffentlicht in Gruppenreisen Sri Lanka 2017

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