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Sri Lanka – Tag 12 – 10. November 2017

Tag 12 – Natur pur

Unsere heutige Wanderung (ca. 4-5 Std., leicht-mittelschwer) führt uns über den Kumbukgolla-Trail durch die Knuckles. Wir wandern durch tiefe Wälder, vorbei an Reisterrassen und leuchtend-grünen Teeplantagen. Unterwegs machen wir eine Picknick-Pausen einem Wasserfall und wer mag, kann sich im Wasser erfrischen. Am Nachmittag sind wir zurück in unserer Unterkunft. Der Rest des Tages steht Ihnen in dieser einladenden Umgebung frei zur Verfügung.
Fahrstrecke: -- | Übernachtung: Corbert's Rest oder Oruthota Chaletsin den Knuckles | Mahlzeiten: F,M,A

Soweit die offizielle Reisebeschreibung. Die erste Nacht in der Männer-WG haben wir gut verbracht. Es war angenehm, mal wieder bei kühleren Temperaturen zu schlafen. Der Damenwelt war es aber doch zu kühl, zusätzliche Decken wurden geordert.   

Entlang steil angelegter Reisterrassen, abgelegener Dörfer und üppiger Vegetation unternahmen wir eine vielseitige Wanderung durch die Knuckles Ranges, neben Chameera in Begleitung eines einheimischen Dorfbewohners und Naturführers (ca. 8 km, +/-150 m, ca. 4 Std.). Die Wanderung ist laut Programm als leicht bis mittelschwer ausgeschrieben. Das bisher touristisch noch wenig erschlossene Gebiet fasziniert durch seine besondere Flora und Fauna. 

Da es in den vergangenen Tagen vermehrt geregnet hat, ist vermehrt mit Blutegeln zu rechnen. Unser Naturführer hatte zu diesem Zweck “Spezialstrümpfe” aus festen Leinen mitgebracht. Sieht zwar komisch aus, aber wenn es hilft…

kaum zu sehen am Boden…
sieht zwar komisch aus, aber es soll helfen…
die Viecher sind verdammt schnell und kaum zu packen

Ziel der Wanderung war ein Wasserfall, wo wir in der Idylle ein gemeinsames Picknick einnahmen. Wer wollte konnte sich vorher bei einem Bad erfrischen. Es war jedoch sehr steinig und bei der Strömung musste man schon auf einen sicheren Stand achten. Erfrischend war es allemal. 

Am Nachmittag hatten wir im Chalet Zeit zum Ausruhen. Davon von ausgiebig Gebrauch gemacht, einige Teilnehmer sind bei dieser Wanderung schon an ihre persönlichen Grenzen gestoßen. Ich hatte dafür mit einem unliebsamen Mitbringsel zu kämpfen. Nachdem ich die Gamaschen ausgezogen hatte, sah ich ihn schon. Wahrscheinlich ist der Blutegel, während ich baden war, in die Gamaschen gekrochen. Beim ankleiden war ich wohl nicht aufmerksam genug. Er ließ sich ganz leicht entfernen, hatte schließlich genug Zeit sich voll zu saugen. Es ist nicht weiter tragisch, nur blutet es danach wegen dem Blutverdünner noch ewig weiter. Insgesamt hatte ich zwei Stunden gebraucht bis ich die Blutung gestoppt hatte. Will mich dennoch nicht beklagen, andere hatte es schlimmer erwischt: ein Skopion-Stich ist wesentlich schmerzhafter.

Die Zeit bis zum Abendessen verging sehr schnell, hatte ich doch immer wieder nette Besuche. Die Hündin streifte den ganzen Tag durch das Camp auf der Suche nach Streicheleinheiten. 

Das Abendessen wurde gemeinsam mit den Köchen zubereitet. Erstaunlich, wie man mit wenigen Zutaten ein wirklich schmackhaftes Mahl zubereiten kann. Die Gewürze machen es! 

So ging auch dieser schöne Tag zu Ende. Kandy – die Stadt des Lichts – war das nächste Etappenziel. Könnten wir jetzt fast zwei Tage Ruhe und Abgeschiedenheit geniessen, ist für morgen wieder Hektik und Trubel angesagt.

 

Veröffentlicht in Gruppenreisen Sri Lanka 2017

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