Springe zum Inhalt →

Sri Lanka – Tag 5 – 03. November 2017

Tag 5 – Jaffna und der unbekannte Norden

Heute widmen wir uns ganz dem atmosphärischen Ort Jaffna und seiner Umgebung. Hauptsächlich Tamilen besiedeln die Stadt und so wundert es nicht, dass hier fast ausschließlich Hindu-Tempel zu sehen sind. Wir besichtigen den wichtigsten Hindu-Tempel, den Nallur-Tempel, pünktlich zur "Puja" und werden Teil dieser spirituellen Zeremonie. Männer dürfen den Tempel übrigens nur ohne Oberteil betreten. Anschließend fahren wir zum Point Pedro, dem nördlichsten Punkt der Insel, und spazieren von hier zur Ruine der Kirche des heiligen Antonius. Wir fahren weiter entlang des Zipfels zu den für ihre heilenden Wirkung bekannten Keermalai-Quellen. Auch wir dürfen ein wohltuendes Bad in den Quellen nehmen, allerdings nur angemessen bekleidet und nach Geschlechtern getrennt. Über die archäologischen Stätten Kandarodai und Kandurugoda geht es schließlich nach Karaitivu an den Strand. Das kleine Fleckchen Paradies lädt zum Relaxen im feinen Sand und zum Baden im Indischen Ozean ein. Am frühen Abend sind wir zurück in unserem Hotel in Jaffna. 
Fahrstrecke: 80 km | Übernachtung: Hotel Green Grass★★(★) in Jaffna | Mahlzeiten: F,A 

Soweit die offizielle Reisebeschreibung. Kleine Programmänderung zu Beginn: Die Besichtigung des Nallur-Tempels ist auf den morgigen Tag verschoben. Stattdessen stand eine Besichtigung des örtlichen Marktes an. Auf der Fahrt Richtung Point Pedro kamen wir immer wieder an den farbenprächtigen Hindutempeln vorbei. Der Hinduismus ist mit rund 1 Milliarde Anhänger und etwa 15% der Weltbevölkerung die Nach dem Christentum (rund 31%) und dem Islam (rund 23%) die drittgrößte Religion der Erde. 

Wie auch in den Tempelanlagen des Buddhismus muss man vor Betreten des Tempels die Schuhe ausziehen. Ebenso ist auf angemessene Kleidung zu achten, d.h. Knie und Schultern bedeckt. Also wieder lange Hosen einpacken. In machen Tempelanlagen müssen sich allerdings die Männer des Oberteils entledigen. Dies wird morgen der Fall sein, wenn wir den Nallur-Tempel besichtigen. 

Hallo kuck mal …

In der örtlichen Markthalle herrscht wie überall ein reges Treiben. Obst, Gemüse und Gewürze finden immer einen Abnehmer. Wir Touristen sind in den Hallen eher die Exoten, obwohl ich manche Früchte nicht mal vom Namen her kannte. Wie immer wurde fleißig fotografiert. Die einheimischen Händler versuchten uns ihre Produkte schmackhaft zu machen. Die Verständigung gestaltete sich aber äußerst schwierig, da die Landbevölkerung kaum Englisch spricht. Da ist man(n) froh, wenn er einen Dolmetscher in Gestalt unseres Reiseleiters Chameera zu Rate ziehen kann. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für deine tolle Arbeit, Chameera! Ohne dich wären wir hoffnungslos aufgeschmissen gewesen. 

ob der wohl noch geleert wird …

Anschließend ging die Fahrt Richtung Point Pedro – dem nördlichsten Punkt von Sri Lanka. Das Wetter besserte sich und so erreichten wir die Landspitze bei besten Wetter. Die im Programm ausgeschriebene Wanderung zur Ruine der Kirche des heiligen Antonius haben wir leider nicht gemacht, viel wohl dem Zeitfaktor zum Opfer. 

Die alte Tempelanlage wurde im Bürgerkrieg von den Rebellen als Stützpunkt genutzt und zerstört…
Das Männerbad, die Frauenabteilung ist vor neugierigen Blicken geschützt

Nächster Programmpunkt war die Besichtigung der für ihre heilende Wirkung bekannten Keerimalai-Quellen. Laut Programm hätten wir dort auch “ein wohltuendes Bad in den Quellen nehmen können, allerdings nur in angemessen bekleidet und nach Geschlechtern getrennt”. Bei zunehmend schlechter werdenden Wetter ist mir allerdings die Lust dazu vergangen. Ein paar Fotos müssen reichen… 

Die archäologischen Stätten Kandarodai und Kandurigoda fielen ebenso wie das Relaxen am Strand von Karaitivu dem Zeitmangel und den Wetterverhältnissen zum Opfer. Ich kann es verschmerzen. Bei den Wetterverhältnissen, Chameera sprach immer davon, dass wir uns in der Trockenzone bewegen :lol:, wollte jeder von uns wohl ins Trockene. Auf der Rückfahrt zum Hotel machten wir noch kurz Halt im Rosarian-Kloster. Die Besichtigung sollte für morgen auf dem Programm stehen. Der versprochene klostereigene Wein stellte sich dann jedoch als Mogelpackung heraus. Ich bleib da lieber bei einem guten Tropfen aus der Toskana….

Morgen geht’s mit der Belichtung von Jaffna weiter. Das alte Fort und eine Besuch der “Schmuck-Strasse” , was die Damenwelt wohl erfreuen wird, an. Anschließend fahren wir dann an die Ostküste nach Nilaveli. Der Strand ruft, hoffentlich wird das Wetter besser….

 

Veröffentlicht in Gruppenreisen Sri Lanka 2017

Kommentaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.