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Edinburgh – Tag 4

Am letzten Tag stand nur noch ein Besichtigungspunkt auf meiner Programmliste: Royal Botanic Garden. Der Eintritt in die bereits 1670 gegründete Gartenanlage ist kostenlos, nur ein Besuch der Gewächshäuser ist kostenpflichtig. Der Royal Botanic Garden Edinburgh (von Einheimischen kurz The Botanics genannt) ist nicht nur einfach ein schöner botanischer Garten, sondern auch ein wichtiges Wissenschaftliches Zentrum für alles, was mit Botanik zu tun hat.

Nach letzten Zählungen wachsen in den Royal Botanic Gardens über 35.000 verschiedene Pflanzenarten. In Edinburgh ist man stolz auf die Diversität, welche von alpinen Pflanzen bis hin zu tropischen Pflanzen reicht. Insgesamt hat man sich zur Anlage der Garten auch viel einfallen lassen und hat unterschiedlichste Bauformen angelegt: von Torfmauern bis hin zu Stein-, Heidegärten und bewaldeten Anlagen. Im Herbarium hat man eine für die Wissenschaft äußerst wertvolle Sammlung von schätzungsweise 2 Millionen Proben an Pflanzenarten beheimatet.

Enge Wege führen zwischen Pflanzen, Büschen und Bäumen durch, hier und da immer wieder eine Bank, die zum Verweilen einlädt. Am letzten Tag genau das Richtige um abzuschalten und von der Hektik der Grossstadt wegzukommen. Überall der typische gepflegte englische Rasen. Entlang der unterschiedlichen Vegetationszonen führt der Weg u.a. durch den Chinese Hill mit Pflanzenarten aus dem fernen Osten und durch den Rock Garden. Und abgerundet wird der Besuch mit der Aussicht vom Terrace Café auf die Stadt und das Castle.

Der Besuch lohnt in jedem Fall, der botanische Garten wirkt wie eine kleine Oase der Ruhe im Trubel der Großstadt.

Eine umfassende Beschreibung bietet die Webseite des Botanischen Gartens. Am frühen Nachmittag endete dann mein Besuch in Edinburgh. Wollte ich ursprünglich mit der Straßenbahn zum Flughafen fahren, hatte mir für den heutigen Tag extra ein Tagesticket besorgt, musste ich dann feststellen, dass dieses für die Benutzung bis zur Endhaltestelle Flughafen nicht gültig ist. Also dann doch wieder der Express-Bus.

Das Einschecken ging wieder problemlos vonstatten. Aus dem kurzen Bummel durch die Läden im Wartebereich wurde dann doch ein längerer Aufenthalt, da der Flug sich um 1 Stunde verspätete. Was soll’s, ärgerlich nur, das ich in Düsseldorf und dann noch in Duisburg den Anschlusszug verpasste. Dennoch war Edinburgh für mich ein Erlebnis und ich werde bestimmt noch mal wieder kommen, dann aber auch für einen Ausflug in die Highlands.

Veröffentlicht in Edinburgh 2017 Städtereisen

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