Springe zum Inhalt →

Jordanien – Tag 12 – 25. November 2016

Tag 12 – Relaxen am Roten Meer

Ihr Tag in Aqaba: Lust zu Shoppen, am Meer zu flanieren oder zu Schnorcheln? Der Aqaba Beach Club liegt nur eine kurze Busfahrt vor den Toren der Stadt, dort können Sie die Ausrüstung dazu mieten und die traumhafte Unterwasserwelt erkunden (optional).
Fahrstrecke: 0 km | Übernachtung: Captain’s Hotel Aqaba★★★ | Mahlzeiten: F

Akaba oder Aqaba (arabisch العقبة, DMG al-ʿAqaba, lokale Aussprache el-ʿAgabe, für steiler Abhang) ist eine Stadt in Jordanien mit 80.059 Einwohnern (Volkszählung 2004). Sie ist ein Seehafen am Golf von Akaba (auch Golf von Eilat), einem Seitenarm des Roten Meeres.

Akaba ist der einzige Seehafen Jordaniens. Haupteinnahmequellen sind der Tourismus und der Export von Phosphatdünger. Akaba ist auch der einzige jordanische Tauchort am Roten Meer. Bereits unter König Hussein I. wurde in den 1990er Jahren ein Teil der Korallenriffe unter Naturschutz gestellt und weitere künstliche Riffe geschaffen. Trotzdem sind die Korallenriffe weiter in Gefahr.

Akaba ist eine Freihandelszone und besitzt einen Flughafen. Im Hafen bieten Glasbodenboote Rundfahrten an. Der Fahnenmast ist einer der höchsten der Welt. Soweit die Angaben laut Wikipedia. Nachdem wir uns gestern schon gegen den Strandausflug zugunsten der Schnorcheltour entschieden hatten, ging es nach dem Frühstück Richtung Hafen. Ausgemacht war eine 4-stündige Bootstour zu den Korallenbänken und ein anschließender Badestopp.

Zuerst ging es aber mal in die entgegengesetzte Richtung. Bei den Hotelanlagen musste sich unser Bootsführer erst noch die Schnorchelausrüstung von einem anderen Boot ausleihen. Danach ging es am Yachthafen, dem Public Beach und dem Industriehafen vorbei in Richtung Süden. Das angefahrene “Korallenriff” erwies sich aus meiner Sicht jedoch als Reinfall.

In der Karibik habe ich etwas anderes erlebt. Demzufolge waren die Erwartungen groß. Die Taucherbrille  auf, ging’s von Bord. Hatte wir in der Karibik noch eine Leiter, war’s hier ein Sprung ins Wasser. Ich bin mal wieder mit dem Schnorchel nicht klargekommen und musste eine Menge Salzwasser schlucken. Da vergeht einem schon die Lust. Das Fehlen von Schwimmwesten machte sich ebenfalls negativ bemerkbar. Nun werden einige bestimmt die Nase rümpfen, aber ich behaupte mal, mit Schwimmwesten treibt man schön an der Oberfläche, man muss nicht paddeln und kann somit den Blick nach unten ganz entspannt genießen. Nach ungefähr 10 Minuten hatte ich genug und bin wieder an Bord. Ein Teil ist noch zu einer anderen Stelle geschwommen, dort soll wohl mehr losgelassen sein. Nach ungefähr 1 Stunde ging es wieder Richtung Aqaba zurück. Ein kurzer Stopp über einem Schiffswrack rettete den Ausflug allerdings auch nicht mehr.

Fazit: Für mich war der Ausflug ein Reinfall. Die anderen mögen das vielleicht anders sehen. Die Korallenriffe im Roten Meer leiden immer mehr unter dem Schwund. Es gibt bestimmt schönere Riffe im Roten Meer, wir mussten uns leider mit ein paar vereinzelten Korallen inmitten von alten Autoreifen zufrieden geben. Der Badestopp fiel dann auch dem Zeitdruck zum Opfer.

Den Nachmittag habe ich dann noch genutzt, mit die Hotelanlagen in der Bucht anzuschauen. Kempinski, Mövenpick etc. es reiht sich ein Hotelkomplex an den anderen. Und der Bauboom hat kein Ende. Weitere Luxusresorts entstehen. Wie der Ort die vielen Touristen verkraften will, weiß ich nicht. Aber wahrscheinlich werden die meisten den Hotelkomplex gar nicht verlassen. 

Ich hatte eigentlich vor, mal Richtung israelischer Grenze zu gehen. Eilat Grenze direkt an Aqaba. Allerdings kann man wegen der Absperrungen der Hotels nicht am Strand in Richtung Grenzübergang laufen. Dann muss man auch noch 40 Dinar für ein Visum bezahlen. Ich hatte ja nur ein Touristenvisum für die einmalige Einreise nach Jordanien. Also gab ich mein Vorhaben auf und bin wieder zurück.

Am Morgen hatte ich die Post gefunden und wollte nun die Gelegenheit nutzen, doch noch ein paar Ansichtskarten zu verschicken. Auch wenn der Briefkasten am Postamt keinen vertrauenswürdigen Eindruck machte, nach 4 Wochen kam kurz vor Weihnachten die Post an. Welch Überraschung….

Am Abend haben wir uns noch mal alle in einer lokalen Örtlichkeit zum Essen getroffen. Wir haben dann beschlossen, am nächsten Tag nicht erst gegen 12:00 Uhr nach Amman aufzubrechen, sondern schon früher. Aqaba hat nicht so viele Sehenswürdigkeiten, da fällt der verfrühte Abschied nicht ganz so schwer. Die Zeit wollten wir dann lieber in Amman noch mal nutzen. 

So richtig gefallen hat Aqaba mir nicht, dass merkt man auch daran, dass ich nicht all zu viele Bilder gemacht habe. 

 

Veröffentlicht in Gruppenreisen Jordanien 2016

Kommentaren

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.