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Felsnekropole und Ruinen von Petra

Das archäologisch bedeutendste Relikt der Nabatäer liegt auf halben Weg zwischen dem Golf von Aqaba und dem Toten Meer versteckt in den Bergen des Djebel Harun: “Petra” (“Fels”) nannten griechische Geschichtsschreiber die antike Metropole.

Für ihre Hauptstadt wählten die Nabatäer im Jahr 169 v. Chr. einen von der Natur perfekt geschützten Ort aus: den felsigen Talkessel des Wadi Musa, der sich hinter der nur wenige Meter breiten, jedoch 200 Meter tiefen Schlucht des Siq befindet. Die imposantesten Bauwerke von Petra sind gigantische, in den Fels geschlagene Gräber, deren kunstvolle Fassaden ein eindrucksvolles Wechselspiel von traditioneller arabischer Bauweise und hellenistischer Architektur offenbaren. Die reich geschmückten Grabmäler mit den klingenden Namen wie “Schatzhaus des Pharao” legen nahe, dass die Nabatäer an ein Leben nach dem Tod glaubten. Nach der Verlegung der Handelswege durch die Sassaniden geriet Petra in Vergessenheit und wurde erst 1812 durch Johann Ludwig Burckhardt wiederentdeckt.(1)


(1) Bildband: Das Erbe der Welt.Die Kultur- und Naturmonumente der Erde nach der Konvention der UNESCO.aktualisierte Auflage.München: Kunth Verlag, 2016. 

 

 

 

 

 

 

 

Veröffentlicht in Jordanien UNESCO-Weltkulturerbe

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