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Tag 16 – Halifax

Halifax – the capital city of Nova Scotia

Halifax – die Hafenstadt im äußersten Osten von Kanada hat eine Menge zu bieten. Leider kann es auch hier nur wieder eine kurze Stipvisite werden. Dabei dauert die Anreise von Frankfurt aus nicht einmal sieben Flugstunden.

Am Pier 21 in Halifax, im  Passagierterminal für transatlantische Linienschiffe, gingen in der Zeit von 1928 bis 1971 mehr als eine Million Einwanderer, Flüchtlinge, Kriegsbräute, evakuierte Kinder und Vertriebene an Land.

Hier war das Eingangstor nach Kanada, und hier wurde das Nationalmuseum im Mai 2015 nach umfangreicher Renovierung wiedereröffnet. Später mehr… 

Liegeplatz:                    Port of Halifax, Pier 22
Liegezeit:                     08:00 bis 18:00 Uhr
Alle Mann an Bord:             17:30 Uhr

Halifax – mein erster Besuch in Kanada

06:30 Uhr Ortszeit kam der Lotse an Bord. Die See ist spiegelglatt, so dass wir mit 23 Knoten in der Nacht bei voller Kraft mit 4 Maschinen durchlaufen konnten. Der Himmel ist leicht bewölkt und mit 11 ºC soll es ganz angenehm werden. Werde jetzt an Deck das Einlaufen beobachten, schnell was essen und dann geht’s ab in die Stadt.

Die Kontrolle durch die kanadischen Behörden wird hoffentlich nicht ganz so stressig, wie übermorgen in den USA. Einen Ausflug über AIDA habe ich nicht gebucht, wir legen am Pier 22 an – von dort kann man die Ziele gut zu Fuß erreichen. Die Zitadelle, der alte Uhrenturm, der Titanic-Friedhof und natürlich Starbucks (fehlt noch in meiner Sammlung) sind meine Ziele für heute. Später werde ich weiter berichten….

 

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Was habe ich alles gesehen in Halifax? Eines vorweg – Kontrolle durch kanadischen Behörden –> Fehlanzeige, ich habe keinen Stempel im Pass (wie soll ich nun nachweisen, dass ich wirklich in Kanada war  :roll:). Pier 21 – mit dem Einwanderungsmuseum, da bin ich bloß dran vorbeigelaufen, also verschoben auf den nächsten Besuch. Die Zitadelle habe ich besucht – very british! Der alte Uhrenturm steht noch, kann ich bezeugen! Der Fairview Lawn (Titanic-Friedhof) liegt leider doch etwas außerhalb, habe ich heute nicht mehr geschafft, dafür aber 2 anderen Friedhöfe besichtigt, aber keine Titanic-Gräber gefunden…

Wettervorschau:    leicht bewölkt, 11 ºC
Sonnenaufgang:     06:51 Uhr
Sonnenuntergang:   17:04 Uhr
Nächste Etappe:    608 Seemeilen ( 1.126 Kilometer) bis New York

Fazit des Tages

Wetterbericht kannste vergessen! Von wegen leichtbewölkt. Es hat gepisst! Tschuldigung, aber das Wetter hat mir den Tag etwas verhagelt. Der November ist schon grau genug, an einem Sonntag nach Halloween auch nicht wirklich viel los in der Stadt und dann noch Regen nonstop. Ich muss Halifax wohl noch mal eine zweite Chance geben.

Anlegen erfolgte erst eine Minute nach 08:00 Uhr, somit hatte die Reederei eine Menge Kohle gespart. Es blieb noch Zeit für ein schnelles Frühstück, um 08:30 Uhr hatten die Behörden das Schiff freigegeben und die Landgänge konnten beginnen. Hatte mit im Vorfeld im Internet ein paar Routen ausgesucht. In der Wahl standen eine Fahrradtour – ging nicht, das Geschäft schließt am 31. Oktober 2015 für die Wintermonate und wir haben heute den 01. November 2015! Plan 2: Hop On Hop Off – siehe Fahrrad! Also blieb nur auf eigene Faust zu Fuß.

Um so mehr war ich überrascht, dass die Hop On Hop Off – Touren doch angeboten wurden, also schnell Ticket geordert und los ging es mit einem PINKFARBENEN Bus, muss das sein… Vorteil der frühen Entscheidung war, wir waren nur zu 7 im Bus, die nachfolgenden Touren waren proppenvoll! Wir haben alle die komplette Tour absolviert um einen Überblick zu bekommen. Im Anschluß ging es mit einem HELLBLAUEN Bus (wer kommt bloß auf diese Farben – die Busse sollten doch eigentlich rot sein!) auf die zweite kleinere Runde. Nach einer Stunde hatte ich einen Überblick über Halifax und konnte mich zu Fuß auf den Weg machen. Das Wetter wurde leider nicht besser, deshalb habe ich auch nicht so viele Aufnahmen gemacht, wie ich eigentlich wollte.

Die Hafenfront wirkte um die Zeit noch sehr verlassen, das änderte sich auch im Laufe des Tages nicht wirklich. Den Ehrenturm kann man nicht wirklich verfehlen, ein schönes Bauwerk. Im Sonnenschein bestimmt noch attraktiver. Die Zitadelle wollte ich mir erst gar nicht anschauen, bin aber doch rein. Mir hat’s gefallen. Alles sehr anschaulich. Um 12:00 Uhr wurde eine alte Kanone abgefeuert, knallt ganz schön! Nach der Wachablösung bin ich weiter auf Friedhoftstour. Es gibt drei groß Friedhöfe in Halifax. Zwei habe ich besucht und den wichtigsten ausgelassen. Fairview Lawn liegt aber auch wirklich etwas abseits! Beim nächsten Mal!

Nachdem ich meine Stabucktasse hatte bin kurz auf Schiff – etwas essen und die Regenjacke einpacken. Dann ging weiter zum Public Garden. Ein sehr schöner öffentlicher Park – im Sommer, wenn alles blüht eine Oase der Ruhe! Es finden dann auch Sommerkonzerte dort statt. Ansonsten ist Halifax eine Großstadt mit allen Sonnen- und Schattenseiten – gut: der typische kanadische Charme der alten Holzbauten; schlecht: die dazwischen geklotzten Hochhäuser aus Stahl, Beton und Glas. Eben das Problem vieler Großstädte.

Es gibt viele urige Kneipen, meine Tischnachbarn hatte das Glück, eine zu finden, in der irische Folklore zum Besten gegeben wurde. So viel Glück hatte ich nicht. Ich sag nur: walking in the rain… Auf Lobstet und Oyster hatte ich keinen Bock, also wieder zum Schiff zurück. Ein paar Ansichtskarten gekauft, aber keine Briefmarken mehr vorrätig (merke: Post am Anfang erledigen!) einen obligatorischen Pin von Nova Scotia erstanden – da werden die Kollegen wieder rätseln, wo das wohl liegt, vorbei an der langen Schlange von Passagieren, die das freie WLAN im Hafenterminal nutzten, ging es wieder an Bord. Schließlich war 17:30 Uhr alle Mann an Bord und man(n) muss ja nicht der letzte sein…

Halifax_The Old Town Clock Halifax_from Citadel Halifax_The Old Town Clock and Citadel Halifax_from Elevator looking North

 

Themenabende
im Markt Restaurant - "Alpen"
im Bella Donna Restaurant - "Abruzzien/Apulien"
im East Restaurant - "Indien"

Für mich gab es heute… Natürlich wieder italienische Kost im Bella Donna. Beim Essen haben wir uns über die Erfahrungen des Tages ausgetauscht und bemerkt, dass die Auswahl von Tag zu Tag geringer wird. Man merkt, die Reise nähert sich dem Ende.

Was kommt morgen? –> Auf nach New York!

Doch zuvor ein letzter Seetag, viel Zeit …

Veröffentlicht in Seereisen Transamerika 7

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