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Island

Zum UNESCO-Welterbe in Island gehören momentan zwei Welterbestätten, davon je eine Kulturerbestätte und eine Naturerbestätte (Stand 2014). Die erste Welterbestätte wurde im Jahr 2004 eingetragen.

  • Die Zahl am Anfang jeder Zeile bezeichnet das Aufnahmejahr der Stätte in die Welterbeliste.
  • Stätten des Weltkulturerbes sind mit einem „K“, Stätten des Weltnaturerbes mit einem „N“ markiert.
  • Denkmäler, die sowohl dem Weltkultur- als auch dem Weltnaturerbe angehören, tragen ein „K/N“.
  • Welterbestätten, die die UNESCO als besonders gefährdet einstuft, sind zusätzlich mit einem „(R)“ gekennzeichnet (Rote Liste des gefährdeten Welterbes).

Im Rahmen der Transatlantik-Kreuzfahrt 2015 habe ich denNationalpark Pingvellir besucht.

Aktuelle Welterbestätten

Diese Liste zeigt die beiden UNESCO-Welterbe-Stätten in Island in chronologischer Reihenfolge (K – Kulturerbe; N – Naturerbe).

 

JahrArtOffizielle BezeichnungBeschreibungBild
2004KNationalpark Þingvellir

Þingvellir befindet sich 40 km östlich von Reykjavík. Hier fand seit 930 die traditionelle gesetzgebende Versammlung Alþing statt.

bei mir: Nationalpark Þingvellir
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2008NInsel Surtsey

Surtsey ist eine Vulkaninsel, die am 14. November 1963 entstand. An der Insel wird erforscht, wie neues Land von Lebewesen erobert wird.

 

Als Welterbe nominierte Stätten

In der sogenannten Tentativliste der UNESCO werden Stätten eingetragen, welche nach Ansicht der jeweiligen Regierung potentiell für die Auszeichnung als Welterbe geeignet ist. Dies sagt nichts darüber aus, ob eine spätere Kandidatur auch tatsächlich erfolgreich abgeschlossen werden kann. Derzeit (2014) sind in der Liste sieben Stätten aus Island eingetragen, davon eine Erweiterung um die Naturstätten und eine Umbenennung zu einem transnationalen Denkmal.

JahrArtOffizielle BezeichnungBeschreibungBild
2011NNationalpark Þingvellir

Þingvellir liegt inmitten einer Grabenbruchzone (Riftzone) und umgeben von vier aktiven Vulkansystemen. Hier wird auch das Auseinanderdriften der amerikanischen und europäischen tektonischen Platten durch imposante Felsspalten und Risse sichtbar. Im See Þingvallavatn leben sehr viele Fische.

bei mir: Nationalpark Þingvellir
2011K/NNaturreservat Breiðafjörður

Etwa die Hälfte des Gezeitenbereiches von Island liegt hier und der Tidenhub kann 6 m erreichen. Die große Gezeitenzone hat eine bedeutende biologische Vielfalt vorzuweisen ebenso wie besonders viele Einzelexemplare. Bedeutend ist die Insel Flatey. Auf ihr befand sich im Mittelalter eine Abtei von Augustinerchorherren. Die Insel war jahrhundertelang auch ein wichtiger Handelsumschlagplatz.
2011NMývatn und Laxá

Der See Mývatn hat seinen Namen von den im Sommer teilweise sehr großen Mückenschwärmen, die die Grundlage für den beachtlichen Fischreichtum und die vielfältige Entenpopulation sind. Sehr viele Vogelarten brüten in dieser Region. Rund um den See kann man auf Inseln und Halbinseln Pseudokrater und diverse Lavaformationen sehen.
2011KDie Torfhof-Tradition

Durch Holzmangel in Island entwickelte sich diese spezielle Hausform. Sie war im ganzen Land verbreitet und wurde bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts bewohnt. Es handelt sich um 14 Einzeldenkmäler. Enthält die Nominierung Víðimýri von 2001.
2013NVulkansystem Torfajökull / Naturreservat Fjallabak

Der Torfajökull ist ein 1190 Meter hoher aktiver Vulkan im Süden von Island. Er ist nur noch teilweise vom namensgebenden Gletscher mit einer Fläche von 15 km² bedeckt. Zu seinem Bereich gehören die warmen Quellen von Landmannalaugar.
2011NVatnajökull-Nationalpark

Der Vatnajökull ist mit einer Oberfläche von 8.100 km² Europas größter Gletscher. Die Einzigartigkeit des 14.200 km² umfassenden Vatnajökull-Nationalparks liegt hauptsächlich in seiner großen Vielfalt an landschaftlichen Besonderheiten, welche durch eine Kombination aus Flüssen, Gletschern, Vulkanismus und geothermaler Aktivität entstanden sind.
2011KMonumente und Stätten der Wikinger / Nationalpark Þingvellir

Bei Þingvellir fand seit 930 die traditionelle gesetzgebende Versammlung Alþing statt.

bei mir: Nationalpark Þingvellir

Veröffentlicht in Europa Island UNESCO-Weltkulturerbe

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