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Guatemala

Zum Welterbe in Guatemala gehören (Stand 2018) drei UNESCO-Welterbestätten, darunter zwei Stätten des Weltkulturerbes und eine gemischte Kultur- und Naturerbestätte. Guatemala hat die Welterbekonvention 1979 ratifiziert, die ersten beiden Welterbestätten wurden 1979 in die Welterbeliste aufgenommen. Die bislang letzte Welterbestätte wurde 1981 eingetragen.

  • Die Zahl am Anfang jeder Zeile bezeichnet das Aufnahmejahr der Stätte in die Welterbeliste.
  • Stätten des Weltkulturerbes sind mit einem „K“, Stätten des Weltnaturerbes mit einem „N“ markiert.
  • Denkmäler, die sowohl dem Weltkultur- als auch dem Weltnaturerbe angehören, tragen ein „K/N“.
  • Welterbestätten, die die UNESCO als besonders gefährdet einstuft, sind zusätzlich mit einem „(R)“ gekennzeichnet (Rote Liste des gefährdeten Welterbes).

Im Rahmen der Gruppenreise von world insight habe ich Guatemala 2018 besucht.

Aktuelle Welterbestätten

Diese Liste zeigt die beiden UNESCO-Welterbe-Stätten in Honduras in chronologischer Reihenfolge (K – Kulturerbe; N – Naturerbe).

JahrArtOffizielle Bezeichnung und KurzbeschreibungBild
1979KAntigua Guatemala

La Antigua Guatemala (dt. „Alt-Guatemala“; Kurzform: Antigua) ist eine etwa 35.000 Einwohner zählende Kleinstadt im zentralen Hochland Guatemalas. Sie war von 1543 bis 1773 die Hauptstadt der spanischen Kolonien in Zentralamerika.
1979K/NNationalpark Tikal

Tikal ist eine antike Stadt der Maya in den Regenwäldern des Petén im nördlichen Guatemala mit bemerkenswerten Stufentempeln. Sie war eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode (3. bis 9. Jahrhundert) und ist eine der am besten erforschten Maya-Städte.
1981KRuinen der Maya und archäologischer Park Quiriguá

Quiriguá ist eine präkolumbische Stadt der Maya im heutigen Departamento Izabal in Guatemala; seit 1981 zählt sie zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Als Welterbe nominierte Stätten

In der Tentativliste sind die Stätten eingetragen, die für eine Nominierung zur Aufnahme in die Welterbeliste vorgesehen sind. Mit Stand 2018 sind 21 Stätten in der Tentativliste von Guatemala eingetragen, die letzte Eintragung erfolgte 2012. Die folgende Tabelle listet die Stätten in chronologischer Reihenfolge nach dem Jahr ihrer Aufnahme in die Tentativliste.

JahrArtOffizielle Bezeichnung und KurzbeschreibungBild
2002K/Ndas kulturelle Dreieck

umfasst u. a. die Maya-Städte Yaxha, Nakum, Naranjo, Holmul
2002K/N Cuenca del Mirador
2002K/NDas Herz des Maya-Gebietes

Das Maya-Biosphärenreservat (sp. Reserva de la Biósfera Maya) ist das größte Naturschutzgebiet in Guatemala. Es umfasst den tropischen Norden des Departamentos Petén und erstreckt sich auf einer Fläche von 21.602 km².
2002K/N Die Route der Flüsse

Das Gebiet umfasst archäologische Stätten am Río La Pasión, Río Machaquilá, Río Cancuén, Río Salinas und Río Usumacinta.
2002K/N Naj-Tunich-Höhle

Seit 2012 Bestandteil des Vorschlags "Höhlen von Naj Tunich"
2002K/NDie Maya-Olmeken-Begegnung

Vier Gruppen archäologischer Stätten im Südwesten Guatemalas mit mehr als 70 Gebäuden auf neun künstlichen Terrassen. Fundstätte zahlreicher Skulpturen mit Merkmalen der Olmeken- und Maya-Kunst. Bedeutendste Stätte ist Takalik Abaj.

2002KRoute der Franziskanischen Evangelisierung

Beinhaltet 26 Kirchen
2002K Route der Dominikanischen Evangelisierung

Beinhaltet 27 Kirchen: Santo Domingo in Antigua Guatemala, Santo Domingo in Nueva Guatemala, Santa Ana Chimaltenango, Kirche der Escuintla, San Pedro Pinula, Chichicastenango, Santa Cruz del Quiché, Zacualpa, Sacapulas, San Juan Cotzal, Chajul, San Jerónimo Verapaz, Cubulco, Rabinal, San Miguel Chicaj, San Mateo Salamá, Santo Domingo in Cobán, Tactic, Santa Cruz Verapaz, San Cristóbal Verapaz, Tamahú, Tucurú, Senahú, Cahabón, Lanquín, San Juan Chamelco und San Pedro Carchá
2002KRoute des Friedens und der nationalen Identität

Kathedrale von Guatemala, Die Kirche von Nuestra Señora de la Merced, Basilika von Esquipulas und der Tempel von San Agustín Acasaguastlán
2002KCastillo de San Felipe de Lara

Das Castillo de San Felipe de Lara ist eine kleine Festungsanlage im Osten Guatemalas. Es ist seit dem Jahr 2002 in die Tentativliste zur Aufnahme in das UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen.
2002K Route der Agrarindustrie und der viktorianischen Architektur
2002KAltstadt von Chichicastenango

Chichicastenango oder Santo Tomás Chichicastenango ist eine Stadt im Hochland von Guatemala auf etwa 2000 m Höhe im Departement El Quiché.
2002N Grüne Route von Verapaz
2002NBiosphärenreservat Sierra de las Minas

Biosphärenreservat im Gebirgszug der Sierra de las Minas
2002NNationalpark Sierra del Lacandón

Nationalpark im Gebirgszug der Sierra del Lacandón
2002N
Manchón-Guamuchal
Mangroven-Route der Pazifikküste von Guatemala


Mangrovengebiet mit den Schutzgebieten von Manchón-Guamuchal und Monterrico
2002NGeschützte Zonen des Lago de Atitlán: vielfältige Nutzung

Der Lago de Atitlán ist der zweitgrößte See in Guatemala. Er liegt im Departamento Sololá und ist bekannt für seine Fauna und Flora.
2002K/NNationalpark Visis Cabá und die einheimische Architektur des Ixil-Dreiecks
2012K
Nationalpark Takalik Abaj

Ruinenstätte der Maya
2012KFelsmalereien von San Bartolo

San Bartolo ist der Name eines erst nach der Jahrtausendwende freigelegten archäologischen Fundplatzes im Petén-Tiefland Guatemalas. Der aus mehreren Tempelpyramiden und Platzanlagen bestehende Fundkomplex gilt als eine der frühesten Maya-Stätten in Mesoamerika.
2012K/N Höhlen von Naj Tunich

Der archäologische Park "Höhlen von Naj Tunich" umfasst die Naj-Tunich-Höhle mit ihrer Maya-Höhlenarchitektur.

Veröffentlicht in Lateinamerika UNESCO-Weltkulturerbe

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