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Budapest

1872 schlossen sich die selbständigen Städte Buda und Pest zur neuen Hauptstadt des damaligen Königreichs Ungarn zusammen. Zum Welterbe zählen in Budapest das Burgviertel Buda, die Uferzone der Donau und die Andrássystraße. 

Die königliche Burgstadt Buda hat ihre mittelalterliche Struktur gut bewahren können. Gotische und barocke Bauten säumen die engen Gassen. Im Zentrum des Burghügels, seit dem 17. Jahrhundert Bürgerstadt, liegt der Dreifaltigkeitsplatz. Er wird von der im Jahr 1250 gegründeten, im 19. Jahrhundert neugotisch umgebauten Liebfrauenkirche beherrscht.

Das Südportal des Gotteshauses zeigt ein Tympanonrelief, ein aus Originalstücken des hochgotischen Baus zusammengesetzt wurde. Im Süden des Burghügels befindet sich der königliche Burgpalast, dessen im Jahr 1686 zerstörter Vorgängerbau ab 1749 ersetzt wurde.

Im Óbuda liegen die Ausgrabungsstätten der römischen Siedlung Aquincum mit dem 13.000 Zuschauern fassenden Amphitheater. Hier befindet sich auch die monumentale klassizistische Synagoge aus dem Jahr 1820.

Auf der anderen, östlichen Seite der Donau liegt Pest – im 19. Jahrhundert eine selbständige Handelsstadt sowie ein Zentrum des Geisteslebens und des Großbürgertums. Von der einstigen Bedeutung zeugen hier noch die Bürgerhäuser und Adelspalais rund um den Großen Ring.(1)

Einen ausführlichen Reisebericht über Budapest findet Ihr unter der Rubrik Städtereisen:  Budapest


(1) Bildband: Das Erbe der Welt.Die Kultur- und Naturmonumente der Erde nach der Konvention der UNESCO.aktualisierte Auflage.München: Kunth Verlag, 2016. 

Veröffentlicht in Europa UNESCO-Weltkulturerbe Ungarn

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